Wallbox Förderung Österreich 2026: Alle Zuschüsse auf einen Blick

Was es nach dem Ende der Bundesförderung noch gibt: Land, Gemeinde und THG-Prämie. Stand Oktober 2026.

Wallbox Förderung — Euro-Zuschuss für Ladestation in Österreich

Förder-Update 2026: Jetzt vorbereiten und sparen

Einige Landesförderungen und die THG-Prämie laufen weiter. Die Bundesförderung (eRide) wurde wegen ausgeschöpften Budgets vorzeitig beendet; neue Registrierungen sind derzeit nicht möglich, ein Nachfolgeprogramm ist noch nicht angekündigt. Sichere dir jetzt deinen kostenlosen Kostenvoranschlag, dann bist du startklar, falls ein neues Programm startet. Jetzt kostenlos Angebote anfragen

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Den laufend geprüften Stand für Bund und alle Bundesländer findest du auf der Förder-Status-Seite.

🔄 Laufend aktualisiert Stand: Oktober 2026 · zuletzt geprüft am 26.10.2026

Förderungen ändern sich laufend. Wir prüfen die Wallbox-Zuschüsse von Bund, Ländern und Gemeinden in Österreich regelmäßig und halten diese Übersicht aktuell, damit du immer die aktuell gültigen Förderbeträge siehst.

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Die Bundesförderung für Wallboxen (eRide) ist beendet, ein Nachfolgeprogramm ist nicht angekündigt (Stand Oktober 2026). Gefördert wird trotzdem noch: einzelne Bundesländer zahlen eigene Zuschüsse, manche Gemeinden ebenso, und als E-Auto-Besitzer bekommst du jedes Jahr die THG-Prämie.

In der Steiermark und im Burgenland sind es bis zu €300, in Vorarlberg €300 je Stellplatz im Mehrparteienhaus; was deine Gemeinde dazugibt, ist sehr unterschiedlich. In diesem Guide erfährst du, welche Förderungen es gibt, wie hoch sie sind und wie du sie beantragst.

Kurz & knapp: Wallbox-Förderung 2026

  • ✓Bund (eRide): beendet, Nachfolgeprogramm nicht angekündigt (bis zur Einstellung €400 EFH, €800–€1500 im Mehrparteienhaus).
  • ✓Eigene Landesförderung nur in der Steiermark (max. 30 %), im Burgenland (max. €300) und in Vorarlberg (nur Mehrparteienhäuser).
  • ✓Keine Landesförderung für die Wallbox im Einfamilienhaus in Wien, NÖ, OÖ, Salzburg, Tirol und Kärnten (OÖ fördert Mehrwohnungshäuser, Tirol Leitungen in der Sanierung); manche Gemeinden zahlen Zuschüsse.
  • ✓Wichtig: Reihenfolge und Nachweise regelt jede Förderstelle selbst: Steiermark und Burgenland nehmen den Antrag erst nach der Montage an (binnen 6 Monaten ab Rechnung), Oberösterreich verlangt ihn vor der ersten Bestellung.

Die drei Fördertöpfe im Überblick

beendet

Bundesförderung (EFH)

bis €300

Landesförderung (Stmk, Bgld; Vbg nur MFH)

variabel

Gemeindeförderung

Alle Förderungen auf einen Blick

In Österreich gibt es mehrere Fördermöglichkeiten für Wallboxen: von der Bundesförderung über Landesförderungen bis zur jährlichen THG-Prämie. Hier die vollständige Übersicht:

Förderung Betrag Status 2026
Bund: eRide (Einfamilienhaus) €400 Vorzeitig beendet
Bund: eRide (MFH Einzelanlage) €800 Vorzeitig beendet
Bund: eRide (Gemeinschaftsanlage) €1.500 Vorzeitig beendet
Landesförderungen (je Bundesland) €0–€500 Teilweise aktiv
Gemeindeförderungen variabel Einzeln prüfen
THG-Prämie (jährlich) ca. €100–€300/Jahr Aktiv

Stand: Oktober 2026. Die Bundesförderung (eRide) wurde vorzeitig beendet; Landes- und Gemeindeförderungen laufen weiter.

Bundesförderung E-Mobilität (eRide)

Die Bundesförderung E-Mobilität (eRide) ist ein Programm des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI). Abgewickelt wird sie von der Kommunalkredit Public Consulting (KPC), beantragt über die Plattform umweltfoerderung.at.

Derzeit beendet: Das Budget ist ausgeschöpft, neue Anträge sind nicht möglich, ein Nachfolgeprogramm ist nicht angekündigt (Stand Oktober 2026). Die Tabelle zeigt, was bis zur Einstellung galt.

Gebäudetyp Förderbetrag (bis zur Einstellung)
Einfamilienhaus €400
Mehrparteienhaus / ETW €800–€1500

Voraussetzungen für die Bundesförderung (bis zur Einstellung)

Förderungsrechner

Berechne in wenigen Sekunden, welche Förderungen dir zustehen: Bund, Land und Gemeinde auf einen Blick.

Förderungsrechner Wallbox

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Landesförderungen: Alle 9 Bundesländer

Die Bundesförderung ist beendet, einzelne Bundesländer zahlen aber eigene Zuschüsse; sechs von neun fördern die Wallbox im Einfamilienhaus allerdings nicht. Hier der aktuelle Überblick:

Bundesland EFH Details
Wien €0 Mehr →
Niederösterreich derzeit keine Mehr →
Oberösterreich derzeit keine Mehr →
Steiermark 30 %, max. €300 Mehr →
Salzburg derzeit keine Mehr →
Tirol 25 % nur für Leitungen in der Sanierung Mehr →
Kärnten derzeit keine Mehr →
Vorarlberg derzeit keine Mehr →
Burgenland max. €300 Mehr →

Stand: Oktober 2026. Förderhöhen können sich ändern. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen auf der Website deines Bundeslandes.

Förderung beantragen: 5 Schritte

Die Beantragung ist unkompliziert, aber die Reihenfolge ist wichtig. So gehst du vor:

1

Kostenvoranschlag einholen

Lass dir von einem Elektriker einen detaillierten Kostenvoranschlag erstellen. Du brauchst ihn für den Förderungsantrag. Über unsere Anfrage-Seite bekommst du bis zu 3 Angebote kostenlos.

2

Förder-Alert aktivieren

Die Bundesförderung kann derzeit nicht beantragt werden. Trag dich in den Förder-Alert ein, dann erfährst du sofort, wenn ein Nachfolgeprogramm startet. Mit dem Kostenvoranschlag aus Schritt 1 bist du dann startklar.

3

Landesförderung beantragen

Gibt es in deinem Bundesland eine Landesförderung, beantragst du sie bei deiner Landesregierung. Jedes Bundesland hat ein eigenes Portal und eigene Formulare.

4

Wallbox kaufen und installieren lassen

Ob du den Antrag vor dem Kauf brauchst, hängt vom Programm ab: Oberösterreich verlangt ihn vor der ersten Bestellung, Steiermark und Burgenland nehmen ihn erst nach der Montage an. Bewahre alle Rechnungen und das Prüfprotokoll des Elektrikers auf.

5

Rechnungen einreichen und Förderung erhalten

Nach der Installation reichst du die Rechnungen und Nachweise ein. Die Förderstelle prüft die Unterlagen und überweist danach den Zuschuss.

Alle acht Schritte mit Fristen, Belegen und den typischen Stolperfallen findest du in unserer ausführlichen Anleitung: Wallbox-Förderung beantragen.

Häufige Fehler beim Förderantrag

Anträge scheitern oder verzögern sich an vermeidbaren Fehlern. Diese vier solltest du vermeiden:

Wallbox vor der Registrierung kaufen

Ein teurer Fehler: Du kaufst die Wallbox, bevor klar ist, ob der Antrag vorher gestellt sein muss. Bei der Bundesförderung (eRide) war die Registrierung Voraussetzung für den Antrag, ein Kauf davor war aber möglich; das oberösterreichische Programm für Mehrwohnungshäuser verlangt den Antrag vor der ersten Bestellung. Prüfe das, bevor du bestellst.

Kein Ökostrom-Nachweis

Die Bundesförderung setzte Strom aus 100% erneuerbaren Energieträgern voraus. Die Steiermark verlangt Ökostrom laut E-Control-Stromkennzeichnung oder eine PV-Anlage mit mindestens 1,5 kWp am Standort. Prüfe das, bevor du den Antrag stellst.

Prüfprotokoll fehlt

Je nach Programm verlangt die Förderstelle einen Prüf- oder Ausführungsnachweis des Elektrikers (die Steiermark etwa einen Ausführungs- und Erstprüfungsnachweis). Lass dir nach der Montage ein vollständiges Prüfprotokoll geben.

Gemeindeförderung vergessen

Manche Gemeinden zahlen eigene Zuschüsse für Wallboxen; Höhe und Bedingungen legt jede Gemeinde selbst fest. Frag bei deiner Gemeinde nach oder schau auf ihrer Website unter Förderungen oder Umwelt.

Bundesförderung 2026: Status und deine Optionen

Die Bundesförderung E-Mobilität (eRide) wurde vorzeitig beendet, ein Nachfolgeprogramm ist derzeit nicht angekündigt. Bereits registrierte Anträge können weiterhin eingereicht werden. Und so oder so hast du jetzt schon gute Optionen:

1. Landesförderungen prüfen

Einzelne Landesförderungen laufen unabhängig vom Bundesbudget weiter: die Steiermark und das Burgenland fördern private Wallboxen, Vorarlberg und Oberösterreich die Ladeinfrastruktur in Mehrparteienhäusern. Manche Gemeinden zahlen zusätzlich.

2. THG-Prämie als Alternative

Als E-Auto-Besitzer kannst du die CO₂-Einsparung deines Autos über die THG-Prämie (auch e-Prämie oder e-Quote) vermarkten. Laut Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ bringt das rund €100 bis €300 pro Jahr, je nach Anbieter und Auszahlungsmodell, und ist unabhängig von Wallbox-Förderungen. Alles zur THG-Prämie →

3. Auf ein Nachfolgeprogramm vorbereitet sein

Ein Nachfolgeprogramm ist derzeit nicht angekündigt. Mit dem Förder-Alert erfährst du es sofort, wenn ein neues Programm startet, und mit einem Kostenvoranschlag in der Schublade kannst du dann gleich registrieren.

4. Wallbox lohnt sich auch ohne Förderung

Zuhause zahlst du den Arbeitspreis deines Haushaltstarifs statt der Preise öffentlicher Ladesäulen. Was das bei deinem Fahrprofil ausmacht, rechnet unser Stromkosten-Rechner aus.

Unser Rat: Lass dich von der beendeten Bundesförderung nicht aufhalten. Hole dir jetzt einen Kostenvoranschlag, nutze die laufenden Landesförderungen und profitiere ab dem ersten Tag vom günstigen Laden zuhause.

THG-Prämie: Die jährliche Alternative zur Einmal-Förderung

Unabhängig von der Wallbox-Förderung gibt es für E-Auto-Besitzer in Österreich die THG-Prämie (Treibhausgasminderungs-Quote). Dabei verkaufst du die CO₂-Einsparung deines E-Autos über einen Anbieter (Zwischenhändler) an Treibstoffverkäufer, die per Gesetz ihre Treibhausgasemissionen reduzieren müssen.

Das Besondere: Die THG-Prämie bekommst du jedes Jahr, nicht nur einmalig. Für die Anmeldung brauchst du den Zulassungsschein und deine Bankdaten; laut Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ ist Voraussetzung, dass du den Großteil der Ladevorgänge zuhause machst. Eine Wallbox ist dafür nicht vorgeschrieben, macht das Laden zuhause aber zum Normalfall.

So funktioniert die THG-Prämie

1

Registriere dich bei einem THG-Anbieter (Zwischenhändler).

2

Lade deinen Zulassungsschein hoch und gib deine Bankdaten an.

3

Der Anbieter bündelt die Quoten und verkauft sie an Treibstoffverkäufer.

4

Du erhältst die Prämie auf dein Konto, laut eNu rund €100 bis €300 pro Jahr, je nach Anbieter fix im Vorhinein oder variabel im Nachhinein. Mehr zur THG-Prämie

Rechenbeispiel (Annahme: €100 THG-Prämie pro Jahr, 10 Jahre Nutzung): Das sind insgesamt €1.000, also mehr als die frühere Bundesförderung von €400 im Einfamilienhaus. Dazu kommt, was du beim Laden zuhause gegenüber öffentlichen Ladesäulen sparst.

So beantragst du die Förderung: Schritt-für-Schritt

Auch wenn die Bundesförderung beendet ist, lohnt es sich, den Ablauf zu kennen, falls ein neues Förderprogramm startet. So lief eRide bis zur Einstellung:

1

Online-Registrierung auf umweltfoerderung.at

Mit der Registrierung reservierst du das Budget für deine Ladeinfrastruktur und bekommst die Zugangsdaten für den Antrag. Die Registrierung ist 36 Wochen gültig und kann nicht verlängert werden.

2

Ausweis bereithalten

Für die Registrierung brauchst du die ID Austria oder einen amtlichen Lichtbildausweis. Antragsteller und Projektstandort lassen sich danach nicht mehr ändern.

3

Wallbox kaufen und installieren lassen

Die Wallbox kaufen und von einem konzessionierten Elektrofachbetrieb installieren lassen. Ein Kauf vor der Registrierung war möglich, die Rechnung durfte beim Antrag aber höchstens 9 Monate alt sein. Bewahre alle Rechnungen auf.

4

Unterlagen sammeln

Rechnung über Wallbox und Installation, das unterschriebene Formular zur Förderungsabrechnung, Nachweis über Strom aus 100% erneuerbaren Energieträgern, im Mehrparteienhaus ein Nachweis, dass es eines ist, bei Gemeinschaftsanlagen das Formular Gemeinschaftsanlage.

5

Antrag einreichen (innerhalb 36 Wochen)

Lade alle Unterlagen auf umweltfoerderung.at hoch. Du hast ab der Registrierung 36 Wochen Zeit, den Antrag abzuschließen.

6

Prüfung und Auszahlung

Die KPC prüft den Antrag; nach der Genehmigung bekommst du ein Auszahlungsschreiben, danach wird überwiesen. Bei unvollständigen Unterlagen meldet sich die KPC per E-Mail.

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Echte Kundenstimmen

Was Kundinnen und Kunden sagen

Rückmeldungen von Haushalten, die über uns einen regionalen Elektrobetrieb bekommen haben.

Wallbox
„Ich hatte vorher selbst drei Firmen angerufen und nie einen Rückruf bekommen. Über die Plattform ging es innerhalb von zwei Tagen. Der Elektriker aus der Region kannte sich auch mit der Förderung aus und hat beim Antrag geholfen.“
K. Leitgeb Linz
Wallbox + PV-Anlage
„Wir wollten eigentlich nur eine Wallbox, der vermittelte Betrieb hat uns dann eine kombinierte Lösung mit PV-Anlage durchgerechnet. Das Angebot war fair, die Beratung ehrlich, jetzt laden wir großteils mit eigenem Sonnenstrom.“
S. Brunnbauer Graz
Wallbox
„Bei uns in der Tiefgarage war die Installation nicht ganz trivial. Der vermittelte Betrieb hat sich mit der Hausverwaltung abgestimmt und alles sauber gelöst. Genau dafür braucht man einen Profi aus der Region.“
T. Gruber-Painsi Innsbruck
Wallbox + PV-Anlage
„Zwei Angebote bekommen, in Ruhe verglichen, entschieden. Die Kombination aus PV-Anlage und Wallbox rechnet sich bei uns schon nach wenigen Jahren. Die Vermittlung war kostenlos und ohne Druck.“
E. Schoberleitner Klagenfurt
Wallbox
„Kurzes Formular ausgefüllt, Rückruf noch am selben Tag. Der Elektriker war pünktlich, die 11-kW-Wallbox lief nach drei Stunden. Preis wie im Angebot, keine Überraschungen.“
R. Steininger St. Pölten
Wallbox
„Firmenwagen elektrisch, also musste daheim eine Wallbox her. Vom Ausfüllen der Anfrage bis zur Montage vergingen keine zehn Tage. Regionaler Betrieb, faire Preise, alles ordentlich dokumentiert für den Arbeitgeber.“
N. Pichler-Maad Wels
Wallbox
„Anfrage am Sonntagabend gestellt, am Montag hatten sich schon zwei Elektriker aus dem 22. Bezirk gemeldet. Die Wallbox für unser E-Auto war zwei Wochen später montiert. Unkomplizierter geht's nicht.“
M. Hofstätter Wien

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Um was für ein Gebäude geht es?

Letzte Aktualisierungen

Die Förderlandschaft in Österreich ändert sich laufend. Hier dokumentieren wir, wann wir diese Übersicht zuletzt geprüft haben und was sich geändert hat, zuletzt am 26.10.2026.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Förderungen gibt es für Wallboxen in Österreich?

Stand Oktober 2026 gibt es: Landesförderungen in der Steiermark (30 %, max. €300), im Burgenland (30 %, max. €300) und in Vorarlberg (nur Mehrparteienhäuser, €300 je Stellplatz), dazu Zuschüsse mancher Gemeinden und die jährliche THG-Prämie für E-Auto-Besitzer. Die Bundesförderung E-Mobilität (eRide) ist beendet, ein Nachfolgeprogramm ist nicht angekündigt; bis zur Einstellung zahlte sie €400 für Einfamilienhäuser, €800 pro Ladepunkt bzw. bis zu €1500 in der Gemeinschaftsanlage im Mehrparteienhaus.

Kann ich Bundes- und Landesförderung kombinieren?

Grundsätzlich ja, derzeit aber nicht, weil es keine Bundesförderung gibt (Stand Oktober 2026). Landesförderungen (Steiermark, Burgenland, Vorarlberg für Mehrparteienhäuser) lassen sich meist mit Gemeindezuschüssen kombinieren. Startet ein Nachfolgeprogramm des Bundes, erfährst du es über unseren Förder-Alert.

Welche Voraussetzungen galten für die Bundesförderung?

Die Wallbox musste mit Strom aus 100% erneuerbaren Energieträgern betrieben werden, nachgewiesen über eine eigene PV-Anlage oder einen Ökostrom-Tarif. Gefördert wurde nur neue, kommunikationsfähige Ladeinfrastruktur (OCPP oder Modbus TCP), installiert von einem konzessionierten Elektrofachbetrieb. Zuerst musste man sich registrieren, der Antrag war dann innerhalb von 36 Wochen zu stellen, und die Rechnung durfte dabei höchstens 9 Monate alt sein.

Gibt es höhere Förderungen für Eigentumswohnungen?

Bei der Bundesförderung waren sie deutlich höher (€800 pro Ladepunkt, bis €1500 in der Gemeinschaftsanlage), sie ist aber derzeit beendet (Stand Oktober 2026). Aktuell fördert Vorarlberg Mehrparteienhäuser mit €300 je erschlossenem Stellplatz (Leitungsinfrastruktur, max. €10.000 je Haus); dazu kommen mögliche Gemeindezuschüsse.

Wie beantrage ich die Wallbox-Förderung?

Die Bundesförderung (eRide) wurde wegen ausgeschöpften Budgets vorzeitig beendet, ein Nachfolgeprogramm ist derzeit nicht angekündigt; bereits registrierte Anträge können weiterhin eingereicht werden. Landesförderungen beantragst du über die jeweilige Landesregierung. In der Steiermark und im Burgenland stellst du den Antrag nach Kauf und Montage, spätestens 6 Monate nach der Rechnung. Das oberösterreichische Programm für Mehrwohnungshäuser verlangt den Antrag dagegen vor der ersten Bestellung.

Wird die Wallbox-Förderung 2026 nochmal aufgestockt?

Das ist derzeit offen: ein Nachfolgeprogramm ist nicht angekündigt (Stand Oktober 2026). Die Landesförderungen in der Steiermark, im Burgenland und in Vorarlberg laufen unabhängig davon, ebenso Zuschüsse einzelner Gemeinden. Mit dem Förder-Alert erfährst du es, sobald sich beim Bund etwas ändert.

Gibt es in meinem Bundesland eine eigene Landesförderung?

Das ist sehr unterschiedlich und ändert sich laufend. Eine eigene Landesförderung für private Wallboxen gibt es 2026 vor allem im Burgenland (30 %, max. €300), in der Steiermark (max. 30 % der Investitionskosten) und in Vorarlberg (nur für Mehrparteienhäuser, €300–€500 pro Stellplatz). In Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Kärnten gibt es derzeit keine Landesförderung für die Wallbox im Einfamilienhaus (Oberösterreich fördert die Basisinfrastruktur in bestehenden Mehrwohnungshäusern, Tirol vorbereitende Leitungen in der Wohnhaussanierung). Dort bleiben mögliche Gemeindezuschüsse. Die genauen Beträge findest du in der Bundesländer-Tabelle oben.

Was ist der Unterschied zwischen Förderung und THG-Prämie?

Die Wallbox-Förderung ist ein einmaliger Zuschuss für Kauf und Installation der Ladestation. Die THG-Prämie (auch e-Prämie oder e-Quote) ist eine jährlich wiederkehrende Prämie für E-Auto-Besitzer; laut Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ liegt sie bei rund €100 bis €300 pro Jahr, je nach Anbieter und Auszahlungsmodell. Du verkaufst dabei die CO₂-Einsparung deines E-Autos über einen Anbieter (Zwischenhändler). Beide sind unabhängig voneinander und können parallel genutzt werden.

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