Wallbox Förderung Österreich 2026: Alle Zuschüsse auf einen Blick

Bundesförderung, Landesförderung & Gemeindeförderung — bis zu €1.500 pro Ladepunkt im Mehrparteienhaus.

Wallbox Förderung — Euro-Zuschuss für Ladestation in Österreich

Förder-Update 2026: Jetzt vorbereiten und sparen

Einige Landesförderungen und die THG-Prämie laufen weiter. Die Bundesförderung (eRide) nimmt derzeit keine neuen Anträge an; eine Wiederaufstockung wurde angekündigt, ein Termin steht aber noch nicht fest. Sichere dir jetzt deinen kostenlosen Kostenvoranschlag, dann bist du startklar, sobald sie wieder öffnet. Jetzt kostenlos Angebote anfragen

🔄 Laufend aktualisiert Stand: Juni 2026 · zuletzt geprüft am 13.07.2026

Förderungen ändern sich laufend. Wir prüfen die Wallbox-Zuschüsse von Bund, Ländern und Gemeinden in Österreich regelmäßig und halten diese Übersicht aktuell — damit du immer die aktuell gültigen Förderbeträge siehst.

Die Installation einer Wallbox muss nicht teuer sein — denn der Staat fördert die private E-Ladeinfrastruktur großzügig. In Österreich gibt es gleich drei Fördertöpfe, die du kombinieren kannst: die Bundesförderung, die Landesförderung und Gemeindeförderungen.

Je nach Bundesland und Gebäudetyp bekommst du mehrere Hundert Euro zurück — im Mehrparteienhaus sogar €800 bis €1.500 pro Ladepunkt. In diesem Guide erfährst du, welche Förderungen es gibt, wie hoch sie sind und wie du sie beantragst.

Kurz & knapp: Wallbox-Förderung 2026

  • Bund (eRide): €400 EFH, €800 pro Ladepunkt bzw. bis €1.500 in der Gemeinschaftsanlage — derzeit pausiert, Wiederaufstockung angekündigt.
  • Eigene Landesförderung nur in der Steiermark (max. 30 %), im Burgenland (max. €300) und in Vorarlberg (nur Mehrparteienhäuser).
  • Keine eigene Landesförderung in Wien, NÖ, OÖ, Salzburg, Tirol und Kärnten — dafür oft Gemeindezuschüsse.
  • Wichtig: Antrag immer vor Kauf und Installation stellen; Wallbox mit Ökostrom oder PV betreiben.

Die drei Fördertöpfe im Überblick

€400

Bundesförderung (EFH)

bis €500

Landesförderung

variabel

Gemeindeförderung

Alle Förderungen auf einen Blick

In Österreich gibt es mehrere Fördermöglichkeiten für Wallboxen — von der Bundesförderung über Landesförderungen bis zur jährlichen THG-Prämie. Hier die vollständige Übersicht:

Förderung Betrag Status 2026
Bund: eRide (Einfamilienhaus) €400 Aktuell pausiert
Bund: eRide (MFH Einzelanlage) €800 Aktuell pausiert
Bund: eRide (Gemeinschaftsanlage) €1.500 Aktuell pausiert
Landesförderungen (je Bundesland) €0–€500 Teilweise aktiv
Gemeindeförderungen variabel Einzeln prüfen
THG-Prämie (jährlich) ~€100–160/Jahr Aktiv

Stand: Juni 2026. Die Bundesförderung (eRide) ist aktuell pausiert; Landes- und Gemeindeförderungen laufen weiter.

Bundesförderung E-Mobilität (BMK)

Die wichtigste Förderung kommt vom Bund — genauer vom Bundesministerium für Klimaschutz (BMK). Die Bundesförderung E-Mobilität wird über die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) abgewickelt und über die Plattform umweltfoerderung.at beantragt.

Gebäudetyp Förderbetrag
Einfamilienhaus €400
Mehrparteienhaus / ETW €800–€1.500
Gewerbe €400

Voraussetzungen für die Bundesförderung

Förderungsrechner

Berechne in wenigen Sekunden, welche Förderungen dir zustehen — Bund, Land und Gemeinde auf einen Blick.

Förderungsrechner Wallbox

In wenigen Klicks zu deiner möglichen Förderung — wähle Bundesland und Gebäudetyp, das Ergebnis erscheint sofort darunter.

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Landesförderungen: Alle 9 Bundesländer

Zusätzlich zur Bundesförderung bieten einzelne Bundesländer eigene Zuschüsse — die meisten allerdings derzeit nicht. Hier der aktuelle Überblick:

Bundesland EFH Details
Wien €0 Mehr →
Niederösterreich derzeit keine Mehr →
Oberösterreich derzeit keine Mehr →
Steiermark max. 30 % Mehr →
Salzburg derzeit keine Mehr →
Tirol derzeit keine Mehr →
Kärnten derzeit keine Mehr →
Vorarlberg derzeit keine Mehr →
Burgenland max. €300 Mehr →

Stand: Juni 2026. Förderhöhen können sich ändern. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen auf der Website deines Bundeslandes.

Förderung beantragen: 5 Schritte

Die Beantragung ist unkompliziert — aber die Reihenfolge ist wichtig. So gehst du vor:

1

Kostenvoranschlag einholen

Lass dir von einem Elektriker einen detaillierten Kostenvoranschlag erstellen. Du brauchst ihn für den Förderungsantrag. Über unsere Anfrage-Seite bekommst du bis zu 3 Angebote kostenlos.

2

Bundesförderung online registrieren

Gehe auf umweltfoerderung.at, registriere dich und stelle den Antrag. Du brauchst: Kostenvoranschlag, Nachweis Ökostrom-Tarif (oder PV-Anlage) und persönliche Daten. Die Registrierung dauert 10–15 Minuten.

3

Landesförderung beantragen

Parallel zur Bundesförderung beantragst du die Landesförderung bei deiner Landesregierung. Jedes Bundesland hat ein eigenes Portal und eigene Formulare. Die Förderungen sind in der Regel mit der Bundesförderung kombinierbar.

4

Wallbox kaufen und installieren lassen

Erst nach der Registrierung (nicht nach der Auszahlung!) darfst du die Wallbox kaufen und installieren lassen. Bewahre alle Rechnungen und das Prüfprotokoll des Elektrikers auf.

5

Rechnungen einreichen und Förderung erhalten

Nach der Installation reichst du die Rechnungen und das Prüfprotokoll ein. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb von 4–8 Wochen auf dein Konto.

Häufige Fehler beim Förderantrag

Viele Anträge werden abgelehnt oder verzögert, weil einfache Fehler passieren. Diese vier Fehler solltest du vermeiden:

Wallbox vor der Registrierung kaufen

Der häufigste Fehler: Du kaufst die Wallbox, bevor du den Förderantrag gestellt hast. Die Bundesförderung verlangt, dass du dich zuerst registrierst und dann innerhalb von 12 Monaten die Wallbox kaufst und installieren lässt.

Kein Ökostrom-Nachweis

Die Bundesförderung setzt 100% erneuerbaren Strom voraus. Wenn du keinen Ökostrom-Tarif hast und keine PV-Anlage betreibst, bekommst du keine Förderung. Wechsle vorher zu einem Ökostrom-Anbieter — das kostet meist nur wenige Euro mehr pro Monat.

Prüfprotokoll fehlt

Ohne Prüfprotokoll vom Elektriker gibt es kein Geld. Stelle sicher, dass dein Installateur nach der Installation ein vollständiges Prüfprotokoll erstellt. Das brauchst du auch für die Versicherung.

Gemeindeförderung vergessen

Viele Gemeinden bieten zusätzliche Zuschüsse für Wallboxen — oft €100–€300. Diese werden häufig vergessen, weil sie nicht so prominent beworben werden. Frag bei deiner Gemeinde nach oder schau auf der Website unter "Förderungen" oder "Umwelt".

Bundesförderung 2026: Status und deine Optionen

Die Bundesförderung E-Mobilität (eRide) ist aktuell pausiert — eine Wiederaufstockung wurde angekündigt (Termin offen). Bereits registrierte Anträge können weiterhin eingereicht werden. Und so oder so hast du jetzt schon gute Optionen:

1. Landesförderungen prüfen

Einzelne Landesförderungen laufen unabhängig vom Bundesbudget weiter. Besonders die Steiermark und das Burgenland fördern private Wallboxen noch. Auch Gemeindeförderungen sind oft weiterhin verfügbar.

2. THG-Prämie als Alternative

Als E-Auto-Besitzer kannst du deine eingesparten CO₂-Emissionen über die THG-Prämie (Treibhausgasminderungs-Quote) vermarkten. Das bringt jährlich rund €100–€160 und ist unabhängig von Wallbox-Förderungen. Alles zur THG-Prämie →

3. Budget-Aufstockung oder neues Programm möglich

In den Vorjahren wurde das Budget der Bundesförderung mehrfach aufgestockt, nachdem es frühzeitig erschöpft war. Auch für 2026 ist eine Aufstockung oder ein Nachfolgeprogramm 2027 durchaus möglich. Wir informieren dich in unserem Blog, sobald es Neuigkeiten gibt.

4. Wallbox lohnt sich auch ohne Förderung

Zuhause laden ist selbst ohne Förderung deutlich günstiger als an öffentlichen Ladestationen: ~€8–12 pro 100 km zuhause vs. €15–25 an öffentlichen Schnellladern. Über die Nutzungsdauer sparst du mehrere tausend Euro — die Investition rechnet sich also in jedem Fall.

Unser Rat: Lass dich von der aktuell pausierten Bundesförderung nicht aufhalten. Hole dir jetzt einen Kostenvoranschlag, nutze die laufenden Landesförderungen und profitiere ab dem ersten Tag vom günstigen Laden zuhause.

THG-Prämie: Die jährliche Alternative zur Einmal-Förderung

Unabhängig von der Wallbox-Förderung gibt es für E-Auto-Besitzer in Österreich die THG-Prämie (Treibhausgasminderungs-Quote). Dabei verkaufst du die CO₂-Einsparung deines E-Autos über einen Vermittler an Mineralölunternehmen, die damit ihre Emissionsziele erfüllen.

Das Besondere: Die THG-Prämie bekommst du jedes Jahr — nicht nur einmalig. Du brauchst dafür nur ein zugelassenes E-Auto und einen Zulassungsschein. Eine Wallbox ist nicht Voraussetzung, macht die THG-Prämie aber besonders attraktiv, weil du durch günstigeres Laden zuhause noch mehr sparst.

So funktioniert die THG-Prämie

1

Registriere dich bei einem THG-Vermittler (z.B. Climamarket, Emovy, Geld-für-eAuto).

2

Lade deinen Zulassungsschein hoch — das dauert 5 Minuten.

3

Der Vermittler verkauft deine THG-Quote an Mineralölunternehmen.

4

Du erhältst rund €100–160 pro Jahr auf dein Konto — ganz ohne weiteren Aufwand. Mehr zur THG-Prämie

Rechenbeispiel: Bei einer THG-Prämie von €75/Jahr und einer Wallbox-Nutzungsdauer von 10 Jahren erhältst du insgesamt €750 — fast so viel wie die Bundesförderung. Zusammen mit der Ersparnis durch günstigeres Laden zuhause (~€500/Jahr vs. öffentlich) lohnt sich die Wallbox auch ohne Einmal-Förderung.

So beantragst du die Förderung: Schritt-für-Schritt

Auch wenn die Bundesförderung aktuell pausiert ist, lohnt es sich, den Ablauf zu kennen — für die angekündigte Wiederaufstockung. Und Landesförderungen funktionieren ähnlich.

1

Online-Registrierung auf umweltfoerderung.at

Erstelle ein Konto und registriere dich für die E-Mobilität-Förderung. Du bekommst eine Registrierungsnummer, die 12 Monate gültig ist.

2

Identitätsprüfung abschließen

Je nach Verfahren per Handysignatur, ID Austria oder postalischer Verifizierung. Das dauert wenige Minuten bis maximal eine Woche.

3

Wallbox kaufen und installieren lassen

Erst nach der Registrierung darfst du die Wallbox kaufen und von einem konzessionierten Elektriker installieren lassen. Bewahre alle Rechnungen und das Prüfprotokoll auf.

4

Unterlagen sammeln

Rechnung über Wallbox und Installation, Prüfprotokoll des Elektrikers, Nachweis Ökostrom-Tarif oder PV-Anlage, bei MFH: Nachweis der Eigentümergemeinschaft.

5

Antrag einreichen (innerhalb 36 Wochen)

Lade alle Unterlagen auf umweltfoerderung.at hoch. Du hast ab der Registrierung 36 Wochen Zeit, den Antrag abzuschließen.

6

Prüfung und Auszahlung

Die KPC prüft deinen Antrag und überweist die Förderung in 4–8 Wochen auf dein Konto. Bei unvollständigen Unterlagen wirst du per E-Mail kontaktiert.

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Letzte Aktualisierungen

Die Förderlandschaft in Österreich ändert sich laufend. Hier dokumentieren wir, wann wir diese Übersicht zuletzt geprüft haben und was sich geändert hat — zuletzt am 13.07.2026.

Quellen & weiterführende Informationen

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Häufig gestellte Fragen

Welche Förderungen gibt es für Wallboxen in Österreich?

Es gibt drei Fördertöpfe: die Bundesförderung E-Mobilität vom BMK (€400 für Einfamilienhäuser, €800 pro Ladepunkt bzw. bis zu €1.500 in der Gemeinschaftsanlage im Mehrparteienhaus), Landesförderungen je nach Bundesland (€0 bis €500) und Gemeindeförderungen. Alle drei sind in der Regel kombinierbar. Wichtig: Die Bundesförderung (eRide) ist aktuell pausiert, eine Wiederaufstockung wurde angekündigt (Termin offen).

Kann ich Bundes- und Landesförderung kombinieren?

Ja, Bundes- und Landesförderung sind grundsätzlich kombinierbar. Im Burgenland sind so z.B. €400 Bund plus bis zu €300 Landesförderung möglich, in der Steiermark zusätzlich bis zu 30 % der Investitionskosten. In vielen Bundesländern (u.a. Wien, Niederösterreich, Oberösterreich) gibt es derzeit allerdings keine eigene Landesförderung für private Wallboxen — dort kommen zur Bundesförderung nur mögliche Gemeindezuschüsse hinzu.

Welche Voraussetzungen gelten für die Bundesförderung?

Die Wallbox muss mit Strom aus 100% erneuerbaren Quellen betrieben werden — entweder über eine eigene PV-Anlage oder einen Ökostrom-Tarif. Außerdem muss es sich um einen Neukauf und eine Neuinstallation handeln. Der Antrag muss vor Kauf und Installation gestellt werden.

Gibt es höhere Förderungen für Eigentumswohnungen?

Ja, für Mehrparteienhäuser und Eigentumswohnungen gibt es höhere Förderbeträge. Die Bundesförderung beträgt €800 pro Ladepunkt für eine Einzelanlage bzw. bis zu €1.500 in einer Gemeinschaftsanlage mit Lastmanagement (statt €400 im EFH). Auch die Landesförderungen für MFH/ETW sind in den meisten Bundesländern höher.

Wie beantrage ich die Wallbox-Förderung?

Die Bundesförderung (eRide) ist aktuell pausiert — eine Wiederaufstockung wurde angekündigt (Termin offen), bereits registrierte Anträge können weiterhin eingereicht werden. Landesförderungen beantragst du über die jeweilige Landesregierung. Wichtig: Stelle den Antrag vor Kauf und Installation.

Wird die Wallbox-Förderung 2026 nochmal aufgestockt?

Das ist derzeit offen. In den Vorjahren wurde das Budget der Bundesförderung mehrfach aufgestockt, nachdem es frühzeitig erschöpft war. Auch für 2026 ist eine Aufstockung oder ein Nachfolgeprogramm 2027 möglich. Unabhängig davon laufen die meisten Landesförderungen weiter und Gemeindeförderungen sind oft noch verfügbar.

Gibt es in meinem Bundesland eine eigene Landesförderung?

Das ist sehr unterschiedlich und ändert sich laufend. Eine eigene Landesförderung für private Wallboxen gibt es 2026 vor allem im Burgenland (30 %, max. €300), in der Steiermark (max. 30 % der Investitionskosten) und in Vorarlberg (nur für Mehrparteienhäuser, €300–€500 pro Stellplatz). In Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Kärnten gibt es derzeit keine eigene Landesförderung für Private — dort bleiben die Bundesförderung und mögliche Gemeindezuschüsse. Die genauen Beträge findest du in der Bundesländer-Tabelle oben.

Was ist der Unterschied zwischen Förderung und THG-Prämie?

Die Wallbox-Förderung ist ein einmaliger Zuschuss für Kauf und Installation der Ladestation. Die THG-Prämie (Treibhausgasminderungs-Quote) ist eine jährlich wiederkehrende Prämie von rund €100–160 für E-Auto-Besitzer. Du verkaufst dabei deine eingesparten CO₂-Emissionen über einen Vermittler. Beide sind unabhängig voneinander und können parallel genutzt werden.

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