Wallbox Vergleich — Die besten Modelle 2026

KEBA, go-e, Fronius und weitere Modelle: Herstellerangaben, Testergebnisse von ÖAMTC und ADAC und Kosten im Überblick.

Illustration von drei Wallboxen nebeneinander

Du willst eine Wallbox kaufen und weißt nicht, welche? Hier vergleichen wir sieben Modelle, die es in Österreich gibt: die KEBA KeContact P30, den go-e Charger Gemini, den Fronius Wattpilot, die Easee Home, die myenergi Zappi, den Tesla Wall Connector und die mobile NRGkick.

Grundlage sind die Angaben der Hersteller und die Ergebnisse unabhängiger Tests von ÖAMTC und ADAC, jeweils mit Quelle. Selbst getestet haben wir die Geräte nicht. Preise nennen wir nur, wenn der Hersteller sie selbst veröffentlicht, sonst nennt sie das Angebot des Fachbetriebs.

Kurz & knapp: Was die Tests sagen

  • ✓Fronius Wattpilot: ÖAMTC-PV-Test 2023: Wattpilot Home 11 J 2.0 auf Platz 1, Note 1,6.
  • ✓go-e: ÖAMTC 2022: Vorgänger go-eCharger HOMEfix Note 1,8 (Platz 1 gemeinsam).
  • ✓KEBA: ADAC/ÖAMTC 2018: Testsieger bei den Wallboxen bis 4,6 kW, Gesamtnote 1,3. Die neueste Generation ist laut KEBA die KeContact P40, sie wurde 2025 ADAC-Testsieger bei den eichrechtskonformen Wallboxen (Note 1,6).
  • ✓Alle Testergebnisse stehen unten in der Tabelle, jeweils mit Quelle.

Wallbox-Vergleich: KEBA vs. go-e vs. Fronius und weitere Modelle

Modell Herstellerpreis Ladeleistung PV-Überschussladen Lastmanagement Tests
KEBA KeContact P30 auf Anfrage 11 kW oder 22 kW (dreiphasig) nur bei der x-series als Master oder Client, OCPP, Modbus TCP ADAC/ÖAMTC 2018: Testsieger bei den Wallboxen bis 4,6 kW, Gesamtnote 1,3; ÖAMTC 2022 (P30 x-series): Note 2,3; ÖAMTC-PV-Test 2023 (P30 PV-Edition): Note 1,9
go-e Charger Gemini auf Anfrage 11 kW oder 22 kW (zwei Varianten) über API, OCPP, go-e Controller oder ein anderes Energiemanagement-System statisch; OCPP 1.6, Modbus TCP ÖAMTC 2022: Vorgänger go-eCharger HOMEfix Note 1,8 (Platz 1 gemeinsam)
Fronius Wattpilot ab €1.153,20 11 kW oder 22 kW ab 1,38 kW mit Phasenumschaltung, braucht kompatiblen Wechselrichter und Fronius Smart Meter Dynamic Load Balancing, OCPP (Wattpilot Flex) ÖAMTC-PV-Test 2023: Wattpilot Home 11 J 2.0 auf Platz 1, Note 1,6; ADAC-PV-Test 2023: Wattpilot Home 11 J 2.0, Note 1,6
Easee Home auf Anfrage 1,4 bis 22 kW für die Home keine Herstellerangabe; beim aktuellen Modell Charge Up mit Easee Equalizer bis 3 Geräte je Stromkreis; OCPP 1.6 über die Easee-API ÖAMTC 2022: Note 1,9
myenergi Zappi V2.1 auf Anfrage 7 kW einphasig oder 22 kW dreiphasig eingebaut, lädt mit Überschuss aus Solar oder Wind dynamischer Lastausgleich ÖAMTC-PV-Test 2023: Note 2,0
Tesla Wall Connector (Gen 3) auf Anfrage bis 22 kW (laut ADAC) keine geprüfte Herstellerangabe keine geprüfte Herstellerangabe ÖAMTC 2023: Note 2,1; ADAC 2023: Note 2,1
NRGkick (DiniTech) ab €647,88 32A bis 22 kW, 16A bis 11 kW nur mit kostenpflichtiger Software-Lizenz (+€189,90) Home-Lastmanagement und Peak Shaving; OCPP optional (+€99,90) ÖAMTC 2024 (mobile Ladegeräte): Note 1,8

Stand 25.10.2026, ohne Installation. „auf Anfrage“: Der Hersteller nennt keinen Preis, den nennt das Angebot des Fachbetriebs. Alle Angaben mit Quelle findest du im Steckbrief der jeweiligen Modellseite.

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Welche Wallbox passt zu dir?

Du hast eine PV-Anlage mit Fronius-Wechselrichter

Beim Fronius Wattpilot gilt: ab 1,38 kW mit Phasenumschaltung, braucht kompatiblen Wechselrichter und Fronius Smart Meter.

Du hast eine PV-Anlage und willst keinen extra Energiemanager

Die myenergi Zappi: eingebaut, lädt mit Überschuss aus Solar oder Wind. Beim go-e Charger Gemini läuft es über API, OCPP, go-e Controller oder ein anderes Energiemanagement-System.

Du lädst in der Tiefgarage mit mehreren Ladepunkten

Dann zählt das Lastmanagement. Bei der KEBA KeContact P30: als Master oder Client, OCPP, Modbus TCP. Mehr dazu unter Wallbox in der Tiefgarage.

Du willst keine feste Montage

Mobile Ladegeräte wie die NRGkick (32A bis 22 kW, 16A bis 11 kW) oder der go-e Charger Gemini flex brauchen keine fest montierte Wallbox. Für den Gemini flex ist laut go-e für die Installation kein Elektriker erforderlich.

Du überlegst 22 kW

22 kW lohnen sich nur, wenn dein Auto mit 22 kW Wechselstrom laden kann. Die Unterschiede erklären wir unter 11 kW oder 22 kW, die Meldung beim Netzbetreiber unter Netzbetreiber-Anmeldung.

Worauf du beim Wallbox-Kauf achten solltest

Ladeleistung: 11 kW vs. 22 kW

Entscheidend ist, mit wie viel kW dein Auto Wechselstrom laden kann. Mehr dazu im Vergleich 11 kW oder 22 kW.

Kabeltyp: Fest vs. Steckdose

Wallboxen gibt es mit fest angeschlagenem Ladekabel oder mit Typ-2-Steckdose, an die du dein eigenes Kabel steckst. Welche Variante ein Modell hat, steht im Steckbrief.

Fehlerstromschutz

Viele Wallboxen haben eine DC-Fehlerstromerkennung (6 mA DC) eingebaut. Ob zusätzlich ein FI-Schalter Typ B nötig ist, klärt der Elektriker anhand des Datenblatts.

Kommunikation: App, OCPP, Modbus

OCPP und Modbus brauchst du vor allem für Lastmanagement und die Anbindung an ein Energiemanagement-System.

PV-Überschussladen

Manche Wallboxen können es selbst, andere nur mit Zusatzgerät oder Software-Lizenz. Den Vergleich findest du unter Wallboxen mit PV-Überschussladen.

Nicht sicher, welche Wallbox die richtige ist? Die Fachbetriebe beraten dich im Angebot und empfehlen eine Wallbox, die zu deiner Situation passt. Jetzt Beratung anfragen

Du schwankst zwischen KEBA und go-e?

Die KEBA KeContact P30 hat Typ 2, mit 6-m-Kabel oder als Steckdose und Lastmanagement als Master oder Client, OCPP, Modbus TCP. Der go-e Charger Gemini hat eine Typ-2-Steckdose, eigenes Ladekabel nötig und Lastmanagement statisch; OCPP 1.6, Modbus TCP.

Zum KEBA vs. go-e Direktvergleich →

Was kosten die Wallboxen mit Installation?

Zum Gerät kommt die Installation. In unserem Rechenbeispiel mit 20 m Kabel, einem Wanddurchbruch und neuem FI-Schalter Typ B liegt sie ohne Gerät bei €1.100 bis €1.900. Mit dem Gerätepreis aus unserer Kostenübersicht kostet eine 11-kW-Wallbox samt Montage im Einfamilienhaus in unseren Rechenbeispielen €1.400 bis €4.000.

Die Bundesförderung (eRide) ist vorzeitig beendet, welche Länder und Gemeinden noch fördern, steht unter Wallbox-Förderung. Deine eigenen Kosten rechnest du mit dem Wallbox-Kostenrechner aus.

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Die Fachbetriebe beraten dich kostenlos und erstellen dir ein unverbindliches Angebot, inklusive Wallbox-Empfehlung.

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Echte Kundenstimmen

Was Kundinnen und Kunden sagen

Rückmeldungen von Haushalten, die über uns einen regionalen Elektrobetrieb bekommen haben.

Wallbox
„Kurzes Formular ausgefüllt, Rückruf noch am selben Tag. Der Elektriker war pünktlich, die 11-kW-Wallbox lief nach drei Stunden. Preis wie im Angebot, keine Überraschungen.“
R. Steininger St. Pölten
Wallbox
„Firmenwagen elektrisch, also musste daheim eine Wallbox her. Vom Ausfüllen der Anfrage bis zur Montage vergingen keine zehn Tage. Regionaler Betrieb, faire Preise, alles ordentlich dokumentiert für den Arbeitgeber.“
N. Pichler-Maad Wels
Wallbox + PV-Anlage
„Zwei Angebote bekommen, in Ruhe verglichen, entschieden. Die Kombination aus PV-Anlage und Wallbox rechnet sich bei uns schon nach wenigen Jahren. Die Vermittlung war kostenlos und ohne Druck.“
E. Schoberleitner Klagenfurt
Wallbox
„Anfrage am Sonntagabend gestellt, am Montag hatten sich schon zwei Elektriker aus dem 22. Bezirk gemeldet. Die Wallbox für unser E-Auto war zwei Wochen später montiert. Unkomplizierter geht's nicht.“
M. Hofstätter Wien
Wallbox + PV-Anlage
„Wir wollten eigentlich nur eine Wallbox, der vermittelte Betrieb hat uns dann eine kombinierte Lösung mit PV-Anlage durchgerechnet. Das Angebot war fair, die Beratung ehrlich, jetzt laden wir großteils mit eigenem Sonnenstrom.“
S. Brunnbauer Graz
Wallbox
„Ich hatte vorher selbst drei Firmen angerufen und nie einen Rückruf bekommen. Über die Plattform ging es innerhalb von zwei Tagen. Der Elektriker aus der Region kannte sich auch mit der Förderung aus und hat beim Antrag geholfen.“
K. Leitgeb Linz
Wallbox
„Bei uns in der Tiefgarage war die Installation nicht ganz trivial. Der vermittelte Betrieb hat sich mit der Hausverwaltung abgestimmt und alles sauber gelöst. Genau dafür braucht man einen Profi aus der Region.“
T. Gruber-Painsi Innsbruck

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Du weißt noch nicht, welche Wallbox die richtige ist? Kein Problem: Die Fachbetriebe beraten dich und erstellen dir ein konkretes Angebot. Kostenlos und unverbindlich.

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Um was für ein Gebäude geht es?

Quellen & weiterführende Informationen

Fehler gefunden? Schreib uns an info@wallbox-kosten.at, wir prüfen den Hinweis und korrigieren die Seite.

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Häufig gestellte Fragen

Welche Wallbox ist die beste in Österreich?

Das hängt von deiner Situation ab. In unabhängigen Tests: ÖAMTC-PV-Test 2023: Wattpilot Home 11 J 2.0 auf Platz 1, Note 1,6; ÖAMTC 2022: Vorgänger go-eCharger HOMEfix Note 1,8 (Platz 1 gemeinsam); Die neueste Generation ist laut KEBA die KeContact P40, sie wurde 2025 ADAC-Testsieger bei den eichrechtskonformen Wallboxen (Note 1,6). Für PV-Überschussladen ohne zusätzlichen Energiemanager hat die myenergi Zappi den Überschusssensor dabei, für Lastmanagement über OCPP und Modbus eignet sich etwa die KEBA KeContact P30.

Was kostet eine gute Wallbox?

Einen offiziellen Preis nennen nur wenige Hersteller: Wattpilot Go 11 J €1.153,20, Go 22 J €1.185,60 (Fronius-Shop Österreich, inkl. MwSt., Stand 25.10.2026); NRGkick 32A ab €694,68, 16A ab €647,88 (NRGkick-Shop, Stand 25.10.2026). Für die Installation ohne Gerät rechnen wir im Beispiel mit 20 m Kabel, einem Wanddurchbruch und neuem FI-Schalter Typ B mit €1.100 bis €1.900. In unseren Rechenbeispielen kostet eine 11-kW-Wallbox samt Montage im Einfamilienhaus €1.400 bis €4.000.

Brauche ich 11 kW oder 22 kW?

Eine 22-kW-Wallbox lädt nur dann schneller, wenn dein Auto mit 22 kW Wechselstrom laden kann. Die Modelle in unserer Ladezeit-Übersicht laden an der Wallbox mit höchstens 11 kW. Jede Ladeeinrichtung über 3,68 kVA ist dem Netzbetreiber zu melden, ab 10 kVA Ladeleistung in der Anlage darf er den Anschluss prüfen.

Welche Wallbox eignet sich für PV-Überschussladen?

Fronius Wattpilot: ab 1,38 kW mit Phasenumschaltung, braucht kompatiblen Wechselrichter und Fronius Smart Meter. myenergi Zappi V2.1: eingebaut, lädt mit Überschuss aus Solar oder Wind. go-e Charger Gemini: über API, OCPP, go-e Controller oder ein anderes Energiemanagement-System. KEBA KeContact P30: nur bei der x-series.

Muss die Wallbox von einem Elektriker installiert werden?

Eine fest angeschlossene Wallbox installiert ein Elektrofachbetrieb, er meldet sie auch beim Netzbetreiber. Mobile Ladegeräte sind anders: Für den go-e Charger Gemini flex ist laut go-e für die Installation kein Elektriker erforderlich.

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