NRGkick: Test, Erfahrung & Kosten
Die mobile Ladestation aus der Steiermark im Detail-Check.
Unser Fazit
Die NRGkick von DiniTech aus der Steiermark ist die flexibelste Lademöglichkeit am Markt: bis zu 22 kW, Adapter für praktisch jede Steckdose, App-Steuerung und die komplette Schutztechnik im Gerät. Ideal für Mieter, Vielfahrer und alle, die (noch) nichts fest installieren wollen oder dürfen. Wer einen fixen Stellplatz mit eigener Zuleitung hat, fährt mit einer fest montierten Wallbox meist günstiger.
Preis
€660–€900
Ladeleistung
bis 22 kW
Empfehlung
Mobil-Tipp
Nicht jeder kann oder will eine Wallbox fest an die Wand schrauben: Mieter brauchen die Zustimmung des Vermieters, manche pendeln zwischen zwei Wohnorten, andere warten noch auf die eigene Garage. Für genau diese Fälle hat das steirische Unternehmen DiniTech die NRGkick entwickelt — eine mobile Ladestation, die sich an jede Steckdose anpasst.
In diesem Test schauen wir uns an, was die NRGkick kann, wo ihre Grenzen liegen und für wen sie die richtige Wahl ist. Ob mobil oder fest grundsätzlich besser zu dir passt, klärt unser Ratgeber Mobile vs. feste Wallbox; alle Modelle findest du im Wallbox-Vergleich.
Steckbrief: NRGkick
| Hersteller | DiniTech (Steiermark, Österreich) |
| Typ | Mobile Ladestation / intelligentes Ladekabel |
| Ladeleistung | bis 22 kW (CEE32) / 11 kW (CEE16) / 2,3 kW (Schuko), stufenlos regelbar |
| Ladeanschluss | Typ 2, fest angeschlagenes Kabel (5 m oder 7,5 m) |
| Preis (AT-Markt) | €660–€900 je nach Variante (Stand Juli 2026) |
| Adapter | Wechselbare Steckeraufsätze: Schuko, CEE16 (blau/rot), CEE32 — mit Temperatursensor |
| App-Steuerung | Ja (NRGkick App; WLAN + Bluetooth, optional SIM) |
| RFID | Nein (Sperre über App) |
| OCPP | Nein (App + offene Schnittstellen/API) |
| PV-Überschussladen | Über offene Schnittstellen/Energiemanager (kein natives Überschussladen) |
| DC-Fehlerschutz | Integriert (inkl. Fehlerstromerkennung im Gerät) |
| Schutzklasse | IP67 (staub- und wasserdicht) |
Vorteile & Nachteile der NRGkick
- ✓ Lädt an jeder Steckdose: Von Schuko bis CEE32 — die Adapter erkennen die Dose und begrenzen die Leistung automatisch
- ✓ Keine Installation nötig: Anstecken und laden — ideal für Mietwohnungen, Zweitwohnsitze und Urlaub
- ✓ Made in Austria: Entwickelt und produziert von DiniTech in der Steiermark — Service und Ersatzteile aus Österreich
- ✓ Sicherheit integriert: DC-Fehlerschutz, Temperatursensoren in Stecker und Adapter, IP67
- ✓ Übersiedelt einfach mit: Beim Umzug nimmst du deine „Wallbox" einfach mit — kein Rückbau, keine Diskussion
- ✗ CEE-Dose muss vorhanden sein: Für 11/22 kW brauchst du Starkstrom am Stellplatz — sonst bleibt nur langsames Schuko-Laden
- ✗ Kein OCPP, kein RFID: Nicht für Tiefgaragen-Lastmanagement oder Abrechnungs-Systeme geeignet
- ✗ Kein natives PV-Überschussladen: Nur über Umwege mit Energiemanagern — go-e oder Zappi können das direkt
- ✗ Diebstahl-Thema: Ein mobiles Gerät im Freien will gesichert sein (App-Sperre und abschließbare Adapter helfen)
Für wen ist die NRGkick die richtige Wahl?
Mieter ohne Vermieter-Zustimmung
Wenn am Stellplatz eine CEE-Dose vorhanden ist, lädst du ohne baulichen Eingriff — und damit in der Regel ohne Zustimmungspflicht. Alle Details: Wallbox in der Mietwohnung.
Pendler zwischen zwei Standorten
Hauptwohnsitz, Wochenendhaus, Firmenparkplatz: Eine NRGkick ersetzt mehrere Wallboxen — die Ladeeinstellungen wandern in der App einfach mit.
Häuslbauer in der Übergangsphase
Das E-Auto ist schon da, die Garage noch nicht fertig? Die NRGkick überbrückt — und bleibt danach als Reserve fürs Reisen. Für den Endausbau: Wallbox im Neubau vorbereiten.
Was kostet die NRGkick — und was spart sie?
Der große Kostenvorteil: Wenn eine passende CEE-Dose vorhanden ist, entfällt die komplette Installation. Ist keine da, relativiert sich der Vorteil — dann zahlst du das Nachrüsten der Dose (Elektriker) plus die NRGkick:
CEE-Dose vorhanden
- NRGkick (Standard, 5 m)~€660–€840
- Installation€0
CEE32-Dose nachrüsten lassen
- NRGkick (Standard, 5 m)~€660–€840
- CEE-Dose + Zuleitung + Absicherung~€500–€1.000
Hinweis zur Förderung: Intelligente Ladekabel wie die NRGkick waren in der eRide-Bundesförderung ausdrücklich förderfähig. Die Bundesförderung ist derzeit pausiert — aktueller Stand auf der Förder-Status-Seite, Benachrichtigung über den Förder-Alert.
Du bist unsicher, ob mobil oder fest montiert besser passt? Unsere Partner-Elektriker beraten dich ehrlich — inklusive Check, ob deine bestehende CEE-Dose fürs Dauerladen geeignet ist. Alle Wallbox-Kosten im Überblick.
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Auch für die NRGkick lohnt sich der Elektriker-Check: CEE-Dose prüfen oder nachrüsten lassen — kostenlos und unverbindlich anfragen.
Quellen & weiterführende Informationen
- NRGkick (DiniTech) — Offizielle Produktseite (Stand: Juli 2026)
- DiniTech GmbH — Hersteller-Website (Steiermark) (Stand: Juli 2026)
- Umweltförderung.at — E-Ladeinfrastruktur (eRide) (Stand: Juli 2026)
Häufig gestellte Fragen
Braucht die NRGkick eine Vermieter-Zustimmung?
Meistens nicht. Die NRGkick wird an eine bestehende CEE-Steckdose angesteckt — es gibt keinen baulichen Eingriff, für den du als Mieter die Zustimmung des Vermieters bräuchtest. Voraussetzung ist allerdings, dass am Stellplatz bereits eine geeignete CEE-Dose vorhanden ist. Das Nachrüsten der Dose selbst ist wieder eine Elektroinstallation, die der Eigentümer genehmigen muss.
Ist die NRGkick in Österreich förderfähig?
Ja — die österreichische Förderung (eRide) umfasste ausdrücklich auch intelligente Ladekabel, und die NRGkick ist kommunikationsfähig (WLAN, Bluetooth, App). Aktuell ist die Bundesförderung allerdings pausiert, weil das Budget ausgeschöpft wurde. Den aktuellen Stand siehst du auf unserer Förder-Status-Seite.
Wie schnell lädt die NRGkick?
Das hängt von der Steckdose ab: An einer CEE32-Dose (Starkstrom) lädt sie mit bis zu 22 kW, an einer CEE16 mit bis zu 11 kW, an einer normalen Haushaltssteckdose (Schuko) mit rund 2,3 kW. Die Ladeleistung ist über die App stufenlos einstellbar.
Ist eine mobile Ladestation so sicher wie eine fest montierte Wallbox?
Die NRGkick hat die Schutzelektronik integriert, die sonst im Zählerkasten verbaut wird: Fehlerstromerkennung inklusive DC-Fehlerschutz, Temperaturüberwachung an Stecker und Adapter sowie IP67-Gehäuse. Wichtig ist, dass die verwendete CEE-Steckdose fachgerecht installiert und abgesichert ist — im Zweifel vom Elektriker prüfen lassen.
NRGkick oder go-e Charger Gemini flex — was ist besser?
Beide sind mobile Lader aus Österreich. Die NRGkick punktet mit stufenloser Leistungsregelung, Temperatursensoren in den Adaptern und optionaler SIM-Variante; der go-e Gemini flex ist günstiger und kann PV-Überschussladen nativ über die API. Für reine Mobilität die NRGkick, fürs Sparen und PV der go-e.